Silja Walter 23. April 1919 - 31. Januar 2011

Veranstaltungen

«Stille Nacht» - 22. auf 23. Juni 2012, 20.00 bis 7.00
Reformierte Kirche Zug
5.30 Uhr Lesung mit Ulrike Wolitz - Texte von Silja WAlter
weitere Infos: PDF-Download

 

Neuerscheinung: Tanzen heisst auferstehen - Letztes Tagebuch
Medienmitteilung: PDF-Download

 Silja Walter

Abschiedsgottesdienst, 7. Februar 2011 in der Klosterkirche Fahr, Textheft, Predigt  
Würdigung von Beatrice Eichmann-Leutenegger - zum Text: Download
Medienmitteilung zum Tod von Silja Walter am 31.01.2011 Todesanzeige  

Online - Kondolenzbuch - Möchten Sie Ihr Beileid  mit einem Kondolenzschreiben ausdrücken?

Online - Kondolenzbuch:

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Liebe Sr. Maria Hedwig, liebe Silja -
ich bin Ordensfrau wie Du,auch kreativ - malend-
habe Dich immer bewundert und gemocht!
habe erst jetzt mit Schmerz gehört, dass Gott Dich hinüber zu sich gerufen hat!
Mögest Du nun in Fülle erfahren, was Du so wortgewaltig besungen hast!
Sr. Judith Lehner, Wien

 

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Mit Sr. Hedwig, Silja Walter habe ich eine "Freundin" verloren und so hoffe ich, eine Fürsprecherin im Himmel zu haben.Ich arbeite als Bildungasreferentin im Kloster Hegne, dem Ort der "kleinen Schwester Ulrike", die Silja Walter so liebenswürdig zeichnete.Ich selbst areite sehr viel mit Texten von Silja Walter, Ulrike Wolitz hat bei uns schon aus ihren Werken gelesen.Die Worte und ihre spirituelles Fragen, Suchen und Brennen sind für mich eine eine lebenswichtighe Orientierung.
Ich danken Ihnen und Ihrem Konvent, dass Silja WAlter mit Ihnen und bei Ihnen den Ort gefunden hat, wo sie mit ihren Gaben den Menschen dienen durfte. Sie lebt in mir mit ihren unvergesslichen Worten weiter.
Im Gebet verbunden grüßt,
Sr. Edith-Maria Senn, Kloster Hegne, Referat Bildung, Konradistr. 1, D78476 Allenbsbach-Hegne

 

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Silja Walter hat so viele Menschen reich beschenkt. Wir in Trier verdanken ihr ein wunderbares Lied, entstanden für die Heilig-Rock-Wallfahrt 1996. Nächstes Jahr, wenn der Heilige Rock erneut im Rahmen einer großen Wallfahrt ausgestellt wird, werden wir es wieder singen und dabei auch der großen Ordensfrau, Poetin und Mystikerin gedenken, die uns ihre Worte, ihr Gebet in den Mund gelegt hat. Die dritte Strophe dieses ihres eigenen Liedes drückt auf großartige Weise ihren tiefen Glauben, ihr Vertrauen auf die Auferstehung aus:

Leib aus Licht gesponnen,
Licht aus tausend Sonnen springt
in die Todestiefen,
wo wir alle schliefen,
und die ganze neue Schöpfung singt.
Lasst mit ihr lobsingend als Gewand
Christus anziehn, der in uns erstand.
Christi Kleid, ein Bild und Zeichen,
dass wir ihm dereinstens gleichen
und ihn schauen, wie er ist.

Unser Schmerz über Silja Walters irdischen Tod ist aufgehoben in der Gewissheit, dass sie nun bei IHM ist und ihn schaut, wie er ist.

Stephan Rommelspacher, Domkapellmeister Trier

 

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Die katholische Kirche hat eine wesentliche Frauenstimme verloren, die uns allen immer wieder gezeigt, geschrieben, getanzt und gemalt hat, was es heisst in einer Liebesbeziehung mit Gott zu sein. Ihr Ringen, Ihr Suchen und auch Ihr Finden, aber auch Ihr Humor auf Ihrem Lebensweg sind für mich wegweisend. Sr. Hedwig, Silja Walter, wird mir fehlen. Ich kondoliere der Schwesterngemeinschaft herzlich.
M.-M. Steiger

 

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Durch unsere Kirchenzeitung im Bistum Münster habe ich vom Tode von Silja Walter erfahren. Ihre Bücher haben mich berührt.Heute kam ihr letztes Buch von 2009. Ich freue mich, so ein feinsinnges und gehaltvolles Buch zu lesen. Sie war eine großartige und vorbildhafte Frau.

 

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silja walter, ich danke ihnen für ihr schreiben, das in meinem leben
wichtig wurde, und das ich nie missen möchte. ich bin und bleibe mit ihnen verbunden für immer. ich danke ihnen und verbeuge mich. ihre esther künzi

 

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Liebe Mitschwestern liebe Freunde von Silja Walter . Ich wünsche euch Kraft in der Zeit des Trauerns. Diese ist nicht weniger schmerzhaft , auch wenn es die Gewissheit gibt , auch für mich - dass der Tod nicht trennt . Es ist schön , dass es Silja Walter gibt ... hier und dort . Mit lieben Grüssen Ruth Deiss

 

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Den meine Seele liebt, der ist das Licht!
Den meine Seele liebt, er ist das Licht!
Er spricht: "Ich bin das Licht der Welt" Wir stehn darin. Halleluja.
Den eure Seele liebt, der ist ja da!
Den eure Seele liebt, er ist ja da!
Er dringt ohne Ton durch alle Nacht,
ist Licht in Person. Halleluja.
Er wandelt dich und mich, dich und mich,
zieht unsre Finsternis, zieht sie in sich.
Stirbt daran, er steht auf und lebt,
sein Reich bricht an. Halleluja.

Ich wünsche Silja Walter, dass sie dies was sie in
ihrem Text uns hinterlassen hat, nun auch schauen und erfahren darf! Barbara Kolberg,Freiburg im Breisgau, hat den Text in wunderbarer Weise vertont.
Danke für diese Hinterlassenschaft. Danke Silja Walter, auch für Ihren Mut und Ihre Tiefe, mit denen Sie Ihr Leben gelebt haben.
Sr. M. Rafaela, D- Gengenbach

 

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Schwester Silja Walter schenkte „meinem“ Kirchenchor zweimal eine wundervolle Gabe ihrer Schaffenskraft.
Das erste Mal – auf der Suche nach einem Marienlied fand ich „Ruf zur Maria“ von J. Brahms, mit einem für unsere Zeit wenig zusagenden Text – schuf sie im November 1982 diese Liedverse:

1. Dich Mutter Gottes flehn wir an: bitt für uns, Maria! Da Gott dir nichts verweigern kann, weil du, die Magd, sein Herz gewann, als er das Heil der Welt besann, bitt für uns, Maria!

2. Erfleh uns Gottes heilgen Geist: bitt für uns, Maria! Der uns dich lieben und loben heisst, und der in uns den Vater preist, uns schenkt, was uns der Sohn verheisst, bitt für uns, Maria!

3. Du bist der Brunnen, der uns tränkt, bitt für uns, Maria, uns Christus, unser Leben schenkt,
sein Bild in unser Wesen senkt. Du bist, die uns zum Frieden lenkt, bitt für uns, Maria!

20 Jahre später hielt ich ein Werk von Domenico Scarlatti in den Händen: „Iste Confessor“.
Wieder stellten sich Textrobleme in den Weg für eine Aufführung im Gottesdienst. Die Melodie besitzt einen pastoralen Charakter, weshalb ich bei Silja Walter wiederum eine Anfrage wagte, diesmal für einen Weihnachtstext.

1. Mitten in tiefster Nacht, da sein Wort ergangen, ist Gott als Kind erwacht, und die Engel sangen. Wer glaubt, was da geschehn? Wer Gott will mit Augen sehn, muss sich ins Kind versenken!
2. Grosse, hochheilge Nacht, hat den Tod vertrieben. Wir sind ins Licht erwacht, leben nun und lieben. Gott ist nun da und dort, alle Schöpfung ist sein Ort, um ihr den Himmel zu schenken.
3. Nachts, da der Himmel brach, um sich auszugiessen, fangen, wie Gott versprach, Quellen an zu fliessen. Menschheit, dein dürstend Land, dürr von deiner Sünde Brand, wird Gott mit Herrlichkeit tränken.

Dankbar haben wir Sila Walters Textgeschenke entgegen genommen, immer im Bewusstsein, sie nicht für uns behalten zu wollen, sondern sie weitergeben an dankbare Zuhörende.
Gerhard Trottmann, Chorleiter, Mumpf

 

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Etwas verspätet zwar. Aber ich habe eine heimliche Freundin verloren. Die erste Begegnung war eine mit ihrem Bruder Otto F. Das machte die Schwester spannend. So konnte ich 1976 mit Gymnasiasten ihren Text "die Scheol tanzt" dramatisieren und aufführen. Es war wunderbar. Ihre Sprache nahm uns ein. Seitdem liess ich Silja Walter nicht mehr aus den Augen. Vor drei Jahren durfte ich mit Silja Walter im Kloster Einsiedeln begegnen und ich war nochmals fasziniert. Ich habe eine leidenschaftliche Frau kennen gelernt. Sie wird immer meine Wege begleiten. Sie hat uns vorgelebt, wie das moderne Leben auch christlich geprägt sein könnte. Dafür danke ich ihr ganz herzlich. Sie ruht und wirkt nun in Frieden. Peter Lüthi

 

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Leider konnte ich nicht am Abschiedsgottesdienst teilnehmen. Deshalb habe ich gestern ihr Grab auf-gesucht - und Gott gedankt für diese grossartige Ordensfrau und Schriftstellerin, diese glaubwür-dige, überzeugende Christin. Mit ihr hat Gott uns allen ein einzigartiges Geschenk gemacht - möge sie nun für immer glücklich in Ihm sein und leben!
Kurt Bucher, Wallisellen

 

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Das Leben hat Bande geknüpft, dessen Hände jetzt, im Heimgehen berührt werden!
Auf Wiedersehen, liebe Sr. Hedwig

vom Mädchen auf der Blumenwiese, das noch sucht- Julia

 

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Ich lernte Sr. Hedwig 1975 kennen. Ihre Lyrik und die Hörspiele faszinierten mich, und ich fragte sie spontan, ob sie für unser Theater nicht ein Stück hätte. "Nein, aber wenn Sie mir den Auftrag geben, schreibe ich ein Stück für euch". Aus dieser fruchtbaren und einzigartigen Zusammenarbeit entstanden 6 Schauspiele, die vom Theater 58 uraufgeführt wurden und ein grosses Echo auslösten. Es war eine im besten Sinn bereichernde und herausfordernde Theaterarbeit, und ich verdanke Silja Walter Erlebnisse und Erfahrungen, die mich in tiefe Schichten meiner selbst führten. Ich werde ihr verbunden bleiben und danke ihr für dieses Geschenk.
André Revelly, Leiter des Theater 58.

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Sehr geehrte Schwester Irene Gassmann,
liebe Schwestern des Klosters Fahr,

wir haben erst heute durch unsere Bistumszeitung "Kirche und Leben" vom Tode Sr. M. Hedwigs, Silja Walter, erfahren und möchten einfach mit einem Gruß unsere Verbundenheit zum Kloster Fahr zum Ausdruck bringen.
Im vergangenen Jahr haben wir von unserem Projekt "Katholische-Vielfalt.de" einen Tag der Begegnung zum Thema "Beichte" ausgerichtet. Silja Walter war so freundlich und hat in dem Gästebuch unserer Homepage www.Katholische-Vielfalt.de einige ermutigende Worte zu diesem Thema geschrieben und so standen wir mit ihr in Mailkontakt. 
Dieser bereichernde Austausch mit ihr hat berührt und angeregt, hat ermutigt, sich neu mit dem Sakrament der Beichte auseinanderzusetzen.
Wir wünschen und hoffen, dass ihre Worte "Jemand muss zu Hause sein, Herr, wenn DU kommst", für sie in Erfüllung gegangen sind und vertrauen und sind zutiefst zuversichtlich, dass sie ihre "Insel" gefunden hat.
Dankbar schließt unser Gebet Sr. M. Hedwig und Sie alle ein! 
Herzliche Grüße und Gottes begleitenden Segen im Namen unserer Gruppe "Katholische-Vielfalt.de"
Ihre Angela Borgmann

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Als ich zum ersten Mal meinen Fuß über die Schwelle eines "evang. Klosters" setzte und mich mit meinem Namen (Silja) vorstellte, wurde ich sofort gefragt, ob ich denn Silja Walter kenne. Ich musste damals noch verneinen, wurde aber neugierig auf ihre Schriften. Seitdem begleiten ihre Worte, Gedichte und Gebete mich ständig, sind mir Nahrung, haben mich auf meinem eigenen Weg in eine Ordensgemeinschaft im Hören auf den "Ruf aus dem Garten" tief berührt und gestärkt. Das was ich zutifst spürte fand ich dort geheimnisvoll ausgedrückt. Die Namensverwandtschaft war und ist mir immer diese besondere Verbindung zu Silja Walter. Wir beten hier im Kloster oft mit ihren Worten, verwenden besonders gerne ihren Kommunionpsalter in unseren Eucharistiefeiern. Die Nachricht von ihrem Heimgang hat meine Mitschwestern und mich sehr berührt. Sie tanzt und singt nun mit den Engeln - und wir mit ihr hier auf der Erde im gemeinsamen Lob des Dreieinigen Gottes!
Sr.Silja Grotewold, Communität Christusbruderschaft Selbitz, Kloster Wülfinghausen

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"Man stirbt und man stirbt ins Dreifarbene Meer - im Kontext der Dreifaltige Gott." (S.133)
In der Ewigen Heimat sein, liebe Schwester Silja, im Ewigen Seelenfrieden.
Tua fedele P. A. Mascaro / Spreitenbach

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Liebe Schwestern im Fahr,
Ich moechte Ihnen auf diese Weise nahe sein im Gebet und in lieber Erinnerung an Silja Walter. Als geborene "Dietikonerin" war mir das Kloster Fahr von Kindheit an ein Ort wo ich mich geborgen fuehlte, bevor ich wusste, dass ich Missionsbenediktinerin werden wollte. Meine Berufung hat mich von der Schweiz nach Deutschland, Tanzania, Rome und Amerika gebracht. Doch immer wieder fand ich heim ins Fahr und durfte auch Sr. Hedwig kennenlernen. Sie hat in Worten und Gebeten viele Menschen zu Ihnen gebracht, die im Fahr eine geistige Heimat fanden. Sie war Missionarin auf ihre Weise und Sie alle hatten teil an dem Geschenk Gottes, in Silja und ihrem maechtigen Worten. Moege Sie nun DEN schauen, den sie suchte und moegen Sie alle getroestet sein im Glauben an unserern Auferstandenen Herrn.
In Liebe verbunden,
Sr. Pia Portmann, OSB, Immaculata Monastery, Norfolk, NE

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 Aber die Engel sehen die Nonne Gomer...

...mit ihren Gedichten ist Silja Walter für mich zum Engel gworden. Ihre Worte und Bilder haben mir geholfen, den Händen der Engel unter unseren Füßen zu vertrauen - sie begleiten Schwester Hedwig nun auch in Gottes Ewigkeit.
Gott sei Dank, dass es sie gab!
Allen Schwestern in Fahr meine herzlichste Anteilnahme.

Herr,
ein großes Lied
war in dieser kleinen Frau -
voller Sehnsucht und Kraft.
Mit Feuer und Zärtlichkeit
sang sie
von Deinem
DU.

Kirsten Wilhelmy, Stade

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... auf der Visitationsreise in Bolivien erreichte mich die Nachricht über die "auf ewig gefundene Insel" von Silja Walter.
Sie verstand es, ins Wort zu bringen, was bei mir ein Stammeln blieb. Ihre lebendige Gottsuche war in all ihren Texten zu spüren. Darin hat sie mich mitgenommen. Und nun hat sie IHN, den Geliebten, ihren Geliebten gefunden.
Im Gebet mit Ihnen,
Sr. M. Scholastika Jurt, D-Koblenz 

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Liebe Schwestern vom Fahr,
Um diese Zeit, heute am 7. Februar, nehmen Sie und wir alle Abschied von Schwester M.Hedwig, unserer lieben Silja. Ich bin Ihnen allen sehr verbunden, Ihnen und den vielen Menschen, die Silja gekannt haben, persönlich oder durch ihr grosses literarisches Werk. Sie hat so viele Menschen bereichert, geprägt, genährt im geistlichen Leben, in der Erfahrung mit Gott. Ich bin unendlich dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte, besonders ihre Schriften. Ihre Texte haben mich so oft begleitet und mir geholfen, und ich bete regelmässig mit ihren Kommuniontexten « Und das Wort ist Brot geworden ». Ihr Hinschied hat mich und meine deutschsprachigen Mitschwestern sehr berührt, hier in La Pelouse/Bex, bei den Soeurs de saint Maurice. Wir bleiben mit Ihnen und mit Silja verbunden und freuen uns, dass sie nun in der Durchsicht sein darf. Wir sprechen Ihnen unser Beileid und unsere tiefe Verbundenheit aus. Sr Raphaëlle Martin und Mitschwestern

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Silja Walter habe ich im Sommer 2006 plötzlich und unerwartet kennengelernt. Als mich kurz darauf ein Schicksalsschlag traf, ebenso plötzlich und unerwartet, war sie schon da. Gottseidank! Ihre Gedanken bildeten das Flussbett, das mich hielt und führte. Ihre Liebe war das Wasser, das mir Liebe und Vertrauen zu spülte. Silja Walter war eine meiner "Wahlmütter" - die erste, die nun auf den geheimnisvollen Weg gegangen ist, den wir noch nicht kennen.
Ich danke ihr für alles.
Verena Schütz, Wohlen AG

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Meine liebe Silja... Nun weisst Du wie das ist: Gott und Du zusammen! RIP!
Für die wundervolle und über 20-jährige tiefe und einfach nur wunderbare Freundschaft mit Sr. M. Hedwig bin ich zutiefst dankbar! Sie hat mein Leben sehr geprägt und wird es auch weiterhin... Den Schwestern im Fahr mein allerherzlichstes Beileid...Ich bin sicher, Sie und wir alle werden mit ihr eine gute Fürsprecherin haben beim Herrn! UIOGD!
Sr. M. Charitas Erkel, OCist.

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Nun ist Sr Hedwig,unsere liebe Sr Silja , ihrem Rufer in die ewige Heimat gefolgt : sie hat Ihn ausgehalten, ihr Leben lang, und gewacht und auf Seine Ankunft gewartet , sie war zu Hause , als Er kam ! Nun tanzt sie in Seiner Gegenwart und darf sich ausruhen im lebendigen Bibelhaus, in der Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes. Sie wohnt in der grossen Stadt, dem himmlischen Jerusalem . Von dort, wo sie schon sein darf, bleibt sie uns als Fürsprecherin nahe !
Im März 2010 konnten meine Schwester, Frau Hildegard Zimmermann (aus Bad Peterstal im Schwarzwald) und ich zum Kloster Fahr kommen, ein seit langen Jahren gehegter Wunsch, um unsere Sr Silja, die wir vom Lied "Eine grosse Stadt ersteht" und dem "Gebet des Klosters vor der Stadt" und anderen Schriften und Texten her kannten, einmal zu sehen. Wir sahen sie in der Kapelle ... seitdem sind ihre Lebenserfahrungen noch mehr unser ständigen Begleiter geworden !! Wir sind traurig, dass sie fortgegangen ist und dankbar, dass wir um sie wissen dürfen !
In betender Verbundenheit,Hildegard Zimmermann und Sr. Lioba, Dominikanerin im Kloster Prouilhe, Südfrankreich

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Sie wird uns in Erinnerung bleiben, ihre Texte leben und sind Trost für alle Suchenden. M. Jäggi.

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Der Heimgang von Sr. M. Hedwig Walter erfüllt mich grosse Dankbarkeit, Freude und Ermutigung. Wie reich hat sie mich - wie so viele - beschenkt! Mit "Die Scheol tanzt" und "Jan, der Idiot" hat alles begonnen. In ihrer mehrschichtigen Dichtung schimmert der Grund so stark durch, dass ich tiefer suchen wollte. "Der Tanz des Gehorsams", "Ruf und Regel", "Sie folgtem dem Lamm" und vieles mehr haben mir Schätze erschlossen. Bis an das Ende ihres Lebens hat mich am meisten beeindruckt, wie sie mit dem Ausdruck ihrer Worte transparent für Gottes lebendiges WORT wurde. Dass 'wer sucht, findet', ist eine Wirklichkeit, der zu vertrauen mich Silja Walter bestärkt.
Der Schwesterngemeinschaft, in der sie leben konnte, gratuliere ich in dieser meiner Kondolation herzlich. Sr. Wilhelma Kalpers op, Ilanz

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Liebe Priorin Irene, liebe Schwesterngemeinschaft des Klosters Fahr!
So viel Worte bezeugter Anteilnahme, da werde ich still. Was gibt es noch mehr zu sagen, was nicht schon geschrieben wurde?
Ich schliesse Schwester M. Hedwig und Euch mit Euren Aufgaben und auch unruhigen Stunden in mein Gebet ein. Im Gedenken und anstatt Anwesenheit am 7.2. viel Kraft für diesen Tag schickt Ihnen und Euch

Kerstin König, Winterthur

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HERR
In manch
einer Begegnung
rührst DU mich an
erkenne
ich DICH
pocht leise
mein Herz
DIR zu - Ursula Brunner-Blöchliger

So ereging es mir beim Lesen ihrer tiefgründigen Texte. Nun ist diese begnadete Frau nicht mehr da.
Sie hat ihre Insel gefunden. Hier auf Erden wusste sie sich gehalten in Gottes Gegenwart, aufgehoben in seiner Treue, getragen von seiner Zusage, getröstet in seiner Nähe, geborgen in seiner Liebe. Ich winke ihr zu auf ihre Insel aus der Ostschweiz. In Gottes Allgegenwart bleibt sie uns nahe. Ursula Brunner-Blöchliger

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Zeig mal her, was hast du da?
Schnaps von der Kloster Pforte.
Den trinkst du jetzt?
Den reib ich ein, ich bin vom Pferd gestürtzt.
Wie heisst dein pferd?
Nemesis du caré...
Eine wilde schöne Stute.
Oh liebes, ein braves Pferd passt nicht zu dir.
Reite weiter, du bist doch auch schön und wild.

Liebe Tante,was für ein Leben!
deine Nichte

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Mit Sr. Maria Hedwig / Silja Walter verlieren wir einen Menschen, der wie kaum ein anderer in dieser Zeit die Gottessuche so faszinierend und ergreifend ins Wort gebracht hat. Ihre Texte haben mich sehr geprägt und ich bin ihr von Herzen dankbar dafür!
Ich freue mich für Sr. Maria Hedwig, dass sie dort angekommen ist, wo wir alle unser Ziel haben werden.
Sr.M.Angelika Alt, D - Gengenbach

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Als ehemaliger Benediktinermönch (1984-1988) habe ich erstmals von Silja Walter gehört / gelesen. Seitdem ist mir immer wieder einmal ein Gedicht, Gebet, Lied oder Hymnus von ihr begegnet. Zuletzt las ich den kleinen Sammelband zu ihrem Jubiläum und ihre Biographie: Im SUCHEN und FINDEN, im FRAGEN und SINGEN ihrer Texte konnte ich meinen eigenen Weg mit GOTT reflektieren und eine tiefe Verwandtschaft erahnen - auf dem Weg mit IHM, auf IHN hin. Möge Silja Walter am Ziel ihres Weges angekommen sein und IHN schauen (und sicher auch tanzen). Darum bete ich! Den Fahrer Schwestern wünsche ich in ihrem Verlust den Trost und die Freude der österlichen Verheißung!
M.A. Manfred Loevenich, Köln

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Mit wenigen Worten so viel gesagt.
Die "Strohmatte" in Blau, Gelb und Rot begleitet mich schon 16 Jahre. Mal geh' ich drauf, mal daneben. Sr. Hedwig hat mir damals eine Welt erschlossen, bei einem einzigen Besuch im Fahr. Eine Begegnung, die ich nie vergesse.
Ihre Worte haben dem Herrn weite Wege geebnet...
Mit Dank und Gedenken aus Trier,
Stefan Dumont

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Ich bin nicht traurig, aber glücklich, dass es solche Menschen gibt. Und Silja Walter hat uns ja nicht einfach verlassen, sie ist immer da.
Elisabeth Lauper, Hägendorf

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Traurig bin ich, aber auch unendlich dankbar.
Persönliche Begegnungen mit Schwester M. Hedwig, Silja, Walter, OSB, im Kloster Fahr waren immer kleine Sternstunden. Die hellwache Klosterfrau hat mir innere Augen geöffnet, die mich tiefer sehen liessen: "...ist hinter allen Dingen, die scheinbar nicht gelingen, doch einer, der mich liebt" (aus ihrem Gedicht "Lied der Armut"). Unaufdringlich verhalf sie mir dazu, besser zu erahnen, was "Freiheit der Kinder Gottes" meint.
Silja Walter habe ich erlebt wie einen Vulkan: Unerschöpflich und immer voll innnerer Glut und ansteckendem Feuer. Wenn sie so richtig in Fahrt kam, sprühte und funkte es, dass es eine Freude war.
Es ist zu hoffen, dass das Feuer, das brennt in ihrem grossen literarischen, spirituellen Werk, am Brennen erhalten bleibt und vielen Menschen innere Augen öffnet, von denen sie oft gar nicht wissen, dass sie sie haben. Das Wirken der grossen Frau möge dazu verhelfen, dass Viele den Blick über den Horizont hinaus "ins Dahinter" ausweiten und wertvolle Tiefen entdecken können, - Viele, die offen sind und mit Verstand und Herz Gott suchen.
Sie selber hat nun DEN gefunden, den sie ein Lebgen lang gesucht hat, - der sie aber schon lange gefunden hatte.
Ich bin Dir, liebe Schwester Silja, von Herzen dankbar für Alles, was Du mir geschenkt hast. Unvergessen bleibt mir auch ein Wort, das Du einmal so beiläufig geäussert hast: "Herr, lass mich klein werden, damit Deine Grösse in mir Platz hat".
Dankbar bin ich auch der Schwesterngemeinschaft im Fahr, die ich durch Schwester Hedwig kennenlernen durfte.
Ernst Eggenschwiler, Dornach

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Liebe Schwestern
Ich hatte mich auf ein «Altersnoviziat» von Schwestern und Brüdern aus verschiedenen evangelischen Kommunitäten vorbereitet mit Auszügen aus dem Buch «Das dreifarbene Meer» von Schwester Hedwig - da kam die Nachricht von ihrem Heimgang. Das hat mich alles sehr bewegt und betroffen gemacht, kennen wir uns doch schon 43 Jahre und sind in dieser Zeit in schwesterlichem Kontakt gewesen. Ich freue mich, dass Schwester Hedwig «angekommen ist» und erbitte der ganzen Schwesterngemeinschaft den Trost, den uns nur unser himmlischer Vater geben kann! Schwester Hedwig hinterlässt eine grosse Lücke - auch in meinem Herzen.
Sr. Ursula Rohner, Kommunität Diakonissenhaus Riehen

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Liebe Silja Walter, Schwester Hedwig,
Du hast in einem der Gespräche mit uns, die wir mit Donata Schoeller zu Dir kamen den Glauben als einen Riss im Himmel beschrieben, durch den Gott in die Welt kommt. Da habe ich meine Verzweiflung als den Weg verstanden - hinein in den Riss, in das DAHINTER:
"Hinter den Wäschekörben
und Antiphonarien
und hinter der
Dogmatik
da ist etwas.
Hinter den Prozessionen
durch den geweißelten
Kreuzgang
und hinter dem Ganzen
dahinter."
Du hast mir den tanzenden Indianer geschenkt, "die brausende Sonne".
Ich danke Dir.
Inga von Staden

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Im Zuge eines Films zum Thema Zeit kam es zu einem Interview mit Silja Walter. Danach bat ich sie, ob ich mit ein paar Freunden sie besuchen dürfte, um mit ihr über ihre Gedichte zu sprechen. Sie willigte ein. Nach dem Treffen fragte sie uns in der ihr eigenen bestimmten Weise: Wann kommt ihr wieder? Daraus wurde ein regelmässiges Treffen über Jahre hinweg. Zwei Babies wurden in der Zeit geboren, eine Taufe zusammen veranstaltet. Gestresst sind wir häufig bei ihr angekommen. Aufgetankt wurden wir dann zwei Stunden später von ihr entlassen. Jeweils mit dem Gefühl, als ob es nichts Heitereres, Spannenderes und Richtigeres gäbe, als im Kloster am Rande der Stadt auf Gott zu warten. Sie tanzte es uns in Gedichten und im Gespräch vor. Wir waren wie zutrauliche Esel, die ihre Leichtfüssigkeit und ihre Schritte bestaunten, aber nicht wirklich folgen konnten. Wenn wir zu fromm wurden, belustigte sie das.
Ihre Klarheit war das Geheimnis. Es fiel tief in jeden einzelnen von uns. Und überfordert uns seitdem. Donata Schoeller, Unterengstringen

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Als ich heute in einer österreichischen Zeitung das Bild Silja Walters sah, war ich erfreut, hier von ihr zu lesen. Als ich allerding die Todesnachrricht erkannte, war ich sehr betroffen.
Ich bin jedoch sehr dankbar, das Werk Silja Walters und sie selbst kennen gelernt zu haben, ebenso wie das Kloster Fahr besucht zu haben.

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Liebe Schwester Hedwig
Jetzt bist du selber im schwingenden Förderkorb von uns gegangen.
Hin zu ihm Himmelwärts zum Lieben Gott.
Las mich dir winken wie ein Birkenblatt.
Danke für deine Gedichte, sie sind Balsam für meine Seele.
ursula obrist

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Sr. Hedwig (Silja Walter) hat uns verlassen. Wir trauern, weil sie uns fehlt. Doch die Gewissheit, dass sie nun endlich auf ihrer Insel angekommen ist und dort ewiglich wohnen darf - in ihrem nicht mehr fiktiven Bibelhaus - ist tröstlich.
Ich erinnere den Augenblick, als wir im Sommer 2005 auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof Sr. Hedwig vom Zug abholten. In Begleitung von Ulrike Wolitz erzählte sie von einer aufregenden, langen Zugfahrt, die sie nach vielen reisefreien Jahren nun endlich überstanden hatte. Wir brachten unseren Besuch in ein Gästezimmer, das die Dominikanerinnen neben dem Kranken-haus für Gäste bereit hielten.Der Grund der Reise war eine Einladung von domradio Köln in die in der Welt einzigartige Bunkerkirche, an der ich seit 2002 einen Kunstverein aufgebaut hatte. Dort richtete ich mit internationalen Künstlern Ausstellungen und Konzerte aus.
Sr. Hedwig sollte spirituelle Begleiterin einer Gruppe Jugendlicher sein, die unter Anleitung des Künstlers Uwe Appold in einer Workshop-Woche vor dem offiziellen Beginn des Weltjugend-tages das Ordinarium der Heiligen Messe mit Farbe auf Leinwand umzusetzen hatten.
Die Bunkerkirche St. Sakrament in Düsseldorf-Heerdt.
Ein ungewöhnlicher Ort für ungewöhnliche Musik und Kunst.
So empfand es auch Sr. Hedwig. Sie beschreibt in ihrem Buch „Ich habe meine Insel gefunden“ den Workshop mit den Jugend-lichen in der Bunkerkirche.
Aus dieser intensiven Woche entwickelte sich eine wunderbare Freundschaft mit Sr. Hedwig. Wir schrieben uns, mailten hin und her und sie schaffte es mit überzeugenden Worten, tiefe Täler zu überwinden.
Zu ihrem 90. Geburtstag habe ich eine kleine Dokumentation über das Projekt MISSA zusammengestellt und binden lassen. Alles war wieder so real vorhanden. Das Buch mit den vielen Eindrücken eines außergewöhnlichen Projektes liegt im Kloster Fahr und ist sicher interessant für alle jungen Menschen, die auf der Suche nach Spiritualität sind.
Ich bin dankbar, dass ich am Stephanustag 2010 noch einmal mit Sr.Hedwig telefonieren konnte. Dafür danke ich Ihnen, liebe Priorin Irene, sehr herzlich. Wir haben Abschied genommen - in der Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Sr. Hedwig und das Kloster Fahr werden durch die vielen literarischen Werke, die sie hinterlassen hat, für alle Zeit
unzertrennbar voneinander bestehen bleiben.
Ulla Sommers, Düsseldorf

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"Du krönst das Jahr mit deiner Güte" - ein grosser Erntedank an den gütigen Gott, an Sr. Hedwig mit ihrer Hingabe an das WORT, das in ihrer poetischen Sprache im Hier und Heute erneut und anschaulich Fleisch geworden ist, aber auch an die benediktinische Gemeinschaft des Klosters Fahr: in ihr hat die Dichterin Geborgenheit und Freiheit gefunden, ohne die ihr Werk wohl kaum in dieser Weise möglich geworden wäre.
P. Theo Flury, Einsiedeln

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Beim Weltjugendtag 2005 lernten wir in Düsseldorf (meine Frau organierte dort einen spirituellen Event) diese bemerkenswerte Ordensfrau kennen. Seitdem verband meine Frau ein reger
E-Mail-Wechsel mit ihr, aus dem eine starke Freundschaft wuchs. Auch ich durfte mich schließlich in diese Beziehung einklinken und bin sehr, sehr dankbar dafür.
Meine herzliche Anteilnahme gilt den lieben Mitschwestern im Kloster Fahr, das wir2010 kennen lernen durften – allen voran der freundlichen Oberin Irene, die uns in Siljas letzten Lebenswochen so treu berichtete. Wir sind traurig mit euch, denn wir haben eine große Literatin und einen wunderbaren Menschen verloren. Verloren?
Bernward Müller, Düsseldorf – D

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Liebe Sr. Irene und Mitschwestern
Im Namen meiner Mitschwestern entbiete ich Ihnen zum Heimgang von Sr. Maria Hedwig unsere herzliche Anteilnahme. Die Nachricht von ihrem Tod hat uns sehr berührt. Wir denken an Sie.
Sr. Columbana Hüppi, Ilanz

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Mit Bestürzung habe ich heute der Zeitung entnommen, dass Sr. Maria Hedwig von uns gegangen ist.
Sie ist zu ihrem Schöpfer zurückgekehrt und das erfüllt sie gewiss mit grosser Freude.
Für uns bleibt aber ein natürliches Gefühl des Verlustes.
In den Jahrzehnten, die ich Sr. Hedwig die Freude hatte, zu kennen, durfte ich zahlreiche ihrer Gedichte vertonen und zusammen mit meiner Frau und meinen Schülern im In- und Ausland den Menschen näher bringen. Eine Arbeit, die ich sehr gerne getan habe und mit deren Ergebnis Sijla Walter sehr zufrieden war.
Wie ich ihre handschriftlichen Briefe und Gedichte vermissen werde. Den akkuraten und phantasievollen Schwung ihrer Schrift. Die Farbigkeit und Bewegtheit ihrer Sprache. Ihre energiegeladene Persönlichkeit. Die Inspiration.
Silja Walter hinterlässt ein umfangreiches Werk. Sie wollte von Gott melden und das ist auch angekommen. Machen wir weiter.
Was uns in unserer Trauer tröstet, ist die Gewissheit, dass es der Verstorbenen selbst jetzt wunderbar geht.
In diesem Sinne
Jerzy u. Maria Husar, Zug

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Liebe Trauergemeinde

Beim Stöbern in der elterlichen Bibliothek bin ich als Kind auf ein schmales Gedichtbändchen von Silja Walter gestossen. Ein Gedicht hat mich damals schon sehr berührt und mich immer wieder fasziniert und begleitet: «Der Seidelbast». Jahre später nahm ich es wieder zur Hand, als die erste Liebe zerbrach. Vor mehr als zwanzig Jahren habe ich dieses Gedicht vertont, wollte diese Silja Walter schon immer zeigen. Traurig musste ich feststellen, dass dies nicht mehr möglich ist. In der Zeitung wurde ausgerechnet in einem Nachruf «Der Seidelbast» speziell erwähnt. Dies gab mir nun den Anstoss meine Vertonung niederzuschreiben.
Ich sende Ihnen das Resultat in tiefer Anteilnahme.
Victor Beck, Wil/SG

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Die Texte von Sr. Hedwig haben auch mich auf meinem Weg immer wieder begleitet. Auch hatte ich die Möglichkeit, während meines Theologiestudiums in Einsiedeln mit Sr. Hedwig mal einen Spaziergang ums Kloster zu machen. Sie war eine Frau, die mir Mut gemacht und Hoffnung gegeben hat.
Bruder Benedikt Molitor, Barmherzige Brüder von Maria-Hilf, Trier

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Worte.
Dafür brannte
dein Herz, dein ganzes Wesen, Silja Walter.
Bei dem Gott bist du jetzt,
dessen Wort Mensch ward,
dessen Wort lebt.
Sein Wort hast auch du verkündet.
Es lebt, und lebt.
Über Deinen Tod hinaus, Silja Walter.

In dankbarer Anteilnahme, Stefan Wenger

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Vielleicht sind ihre Worte ein Samenkorn von Licht für die Menschen in einer scheinbar gottfinsteren Welt. Ich kann nicht behaupten, dass ich viel von ihr gewußt habe und kenne, aber was ich las, hat mich ermutigt, zu warten, mit SEINEM Kommen in diese Welt zu rechnen: hier und heute.
Peter Brinker, Dresden

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Liebe Schwesterngemeinschaft in Fahr

Durch den Heimgang von Silja Walter, Sr. Maria Hedwig, haben Sie in erster Linie eine von Ihren lieben Mitschwestern verloren.
Mit dem Tod von Silja Walter, Sr. Maria Hedwig, ist DIE WELT um eine bewundernswerte tiefe Seele ärmer geworden.
Schon immer liebte ich ihre Sprache, ihr Suchen - ihr Finden, ihren LEBENSTANZ darin.
Möge Silja Walter ihre Worte auch vom Himmel aus zu Ihnen senden. Gott segne Ihre Gemeinschaft. -
Ich spreche meine aufrichtige Anteilnahme aus.
Klara Fricker Muri AG

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 *Fiel ein Stern zur Erde. Fiel & sang.
Wollte Erde werden, es gelang.*
In dankbarer Erinnerung. Franziska Krähenmann, ZH

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Als ich vor ihr stand, hatte ich trotz ihrer kleinen Statur das Gefühl, einem großen Menschen begegnet zu sein. Gott wird sich ihrer liebend erbarmen. R.I.P. und auf Wiedersehen - bei IHM.
Cornelia (vom Schreibwettbewerb)

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Dankbar für die vielen Anregungen ihrer betenden Lyrik erinnere ich mich an meine erste Begegnung mit dem Hymnus im Stundengebet: "Du Wort, das der Vater spricht, behältst deine Gottheit nicht als Beute und Raub, du springst in den Staub". Ich fand als Quelle "zeitgenössisch". Und ich dachte: Es klingt, es riecht nach Silja Walter. Morgen bei der hl. Messe werde ich sie "auf die Patene legen", dankbar für viele Anregungen zur Anbetung in meinem priesterlichen Beten. Dr. Josef Arquer, Berlin

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Ihre Sehnsucht ist durchgebrochen. Vor einiger Zeit schrieb sie mir: "Hängen mit dem Herrn, das ist alles". Im Dank,
Freddy Derwahl, PEN-Club Flandern

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Seit ich Schülerin war und das Gedicht "Seidelbast" auswendig lernte, begleiten mich die Texte von Silja Walter. Anfangs Jahr habe ich mich daran gemacht, einen Impuls über sie vorzubereiten, den ich anlässlich unserer Via-Integralis-Kontemplationskurse in Basel halten werde. Sie ist für mich eine "moderne" Mystikerin. Ich bin ihr und dem Kloster Fahr weiterhin sehr verbunden - auf meinem persönlichen Weg und in der Begleitung von Menschen auf dem Weg. Barbara Alzinger, Katharina-Werk Basel

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Es tut mir so schrecklich leid und ich bin tieftraurig und auch glücklich,denn wir werden sie wiedersehen.

In tiefer Dankbarkeit für viele anregende, berührende, tröstende Texte und für die beispielhafte Lebenshaltung. Romi Staub

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Sr.Silja Walter ist jetzt an einem wunderbaren Ort, getragen von grosser Liebe und eingehüllt in göttliches Licht, ist sie von Allem befreit. Für mich war die Nachricht ihres Todes ganz besonders: Ich sass auf dem Sofa und lies das "nebenan" Seite 28. Ich rechnete kurz nach und dachte, dass Sr. Silja im April den 92. Geburtstag feiern würde...in diesem Moment hörte ich die Nachricht ihres Todes..In tiefer Verbundenheit mit dieser gläubigen Frau, die ein grosses Vorbild für uns Alle sein darf. HW

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DER TOD DER DICHTENDEN NONNE
Hätt sie gerne noch getroffen,
die Hand geschüttelt,
in ihre Augen geschaut.
Das kleine Stück meiner Geschichte,
das mit ihr zu tun hat,
erzählt.
Weit war der Weg nicht mehr,
wohnend auf Schweizer Boden,
nicht mehr fern in Hamburg,
am Meer.
Habs versucht.
Zu schwach,
zur Zeit keine Besuche.
Vergebens.
Nun?
Geht es gar nicht mehr.
Wer hört meine Geschichte
vom Fahr
von der entfachten Liebe zum Monasterium
vom meinem dreifachgestreiften Tag
vom Tanz
dem des Gehorsams
und den Farben des Herzens?

Du?

ANDREA Zwicknagl, Kommunikation im Wort Lassalle-Haus Bad Schönbrunn & Jesuitenmission

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Heute begleitet mich im Stundenbuch der Kirche "Ihr" Hymnus zur Darstellung des Herrn. Wie der greise Simeon und die betagte Prophetin Hanna ist Sr. Maria Hedwig ein wartender Mensch gewesen. Wartend auf den KYRIOS im Kloster am Fluß, am Rand der Stadt. Ihr Warten bedeutet für mich ein Zeichen der Hoffnung im Zwielicht unserer Tage voll Schatten... Ihr Warten sagt: der KYRIOS kommt - zu seiner Zeit - als Licht, das alle Finsternis zerstreut. So geleitet sie unser Beten und Singen im Gottesdienst in das Licht, aus dem der KYRIOS kommt und alles seine Vollendung findet. RIP
Stefan Hauptmann, Pfr. D - Markt Indersdorf

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Dankbar für viele Texte, die Gottesverkündigung sind, im Gebet mit der Gemeinschaft von Fahr verbunden und in Gewissheit, dass Silja Walter jetzt sieht, was sie längst geschaut hat, Abt Johannes OSB und die Mönche der Wiener Schottenabtei

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Durch Texte zu Tänzen habe ich von Silja Walter gehört und sie hat mich tief berührt. Mein herzliches Beileid. N. Schneider aus Schaffhausen

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Sr. Hedwig (Silja Walter) hat meinen Lebensweg mit ihren Werken und besonders in unseren Gesprächen wesentlich mitgeprägt. Ich bin ihr von Herzen dankbar und freue mich auf das Wiedersehen bei DEM, der hinter allem ist.  Abt Martin Werlen OSB

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Meine herzliche Anteilnahme. Silja Walter war eine wunderbare Person und hat nun zu Ihrem Gott gefunden. P.B.

 

Zusammenfassung der Autobiographie herunterladen (PDF, 130KB)