Das Herz betet von selbst

 

Glaubenserfahrung

 

Vorwort von Ulrike Wolitz

Hinführung von Peter von Felten

78 S., broschiert,

 

Fr. 18.– / € 12.–         

 

ISBN 978-3-7228-0629-7

 

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Text-Ausschnitt:  

Auf dem Auslegetisch unserer Bibliothek lag vor Jahren ein Buch mit dem Titel: «Das Trinitarische Gebet». Ich ließ es ungeöffnet liegen, bin indes heute sicher, es hatte sich da um das innerste Herzensgebet gehandelt, von dem hier die Rede ist.

Dieses Gebet geht nicht vom Menschen aus zu Gott empor, geschieht aber doch in ihm, als in einem dafür geschaffenen Innenraum, von Gott zu Gott in Gott, in der dreifaltigen Einheit der drei Personen. Unser Herz ist der Ort, wo Gott sich seit der Taufe selber im Zueinander von Vater, Sohn und Geist allein angemessen zu rühmen und anzubeten vermag, eben göttlich, vollendet.

Da das Herz somit der Sitz dieser ewigen Hymne Gottes an sich selbst ist, wird die ganze Schöpfung davon erfüllt, denn auf den Menschen, und zwar auf dieses lobpreisende Menschenherz hin, hat Gott sie gemacht.

Und weil dieses Herz mir, dir, uns gehört, werden wir selber zum Lobpreis Gottes. Von daher singt die ganze Kreatur diesen kosmischen innergöttlichen Gesang. 
(in: Das Herz betet von selbst, S. 61)

 

 

 

 

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